Durststrecke einer Illustratorin
Mai 2007 | Meinung von Kathrin Kranz | Neue Artikel per Mail erhaltenIch wusste bisweilen leider nicht, wie ich mich dazu nur äußern sollte. Letztendlich jedoch, vermag ich zu behaupten, dass die Idee und der Ansatz durchaus eine positive Erfrischung in der doch so trockenen Welt der Feature-Bilder darstellt.

Sechsunddreißig Extraseiten des Stern-Journals „Die Kunst des (Ver)erbens“ liegen nun abermals vor meinem recht chaotischen Illustratoren-Ich. Und vergebens versucht es eine Frage auf die dürstende Antwort zu bekommen: Warum wurde diese geniale Idee „Feature-Comic“ nicht flüssig bis zum Ende durchgezogen? Warum nicht?

Der Auftakt in Form eines Comics, welcher sich in Folge über ein paar Seiten zieht, ist doch so gelungen. Auch wenn er mitten im Journal endet, so wird der Leser doch weiter mit gleich stilistischen Features verwöhnt.

Die Euphorie hält sich dabei sogar tapfer bis über die Hälfte der sechsunddreißig Seiten. Aber eben wahrlich nur bis dahin und nicht weiter. Abrupt findet eine so gute Idee, ein so guter Ansatz sein jähes Ende in einer Wüste aus alt eingewöhnten Feature-Bildern.
Noch nie hat mich ein Journal so verdursten lassen, wie jenes! Warum?
Ähnliche Artikel (tag-basiert):
- Keine


Publishing Lounge








