Testimonial generated Content
Februar 2007 | Meinung von Kay A. Schönewerk | Neue Artikel per Mail erhalten
Über Vanity Fair kann man denken, was man will. Doch der Fragebogen kurz vor der U3 ist außergewöhnlich (gut) - und soll daher hier als gute Idee und Vorbild entsprechend gewürdigt werden.
Der Fragebogen besteht nicht - wie sonst üblich - aus langweiligen Fragen und dahinter stehenden feingeschliffenen Antworten. Nein, hier wird dem Testimonial ein Lückentext per Post geschickt, den dieser dann handschriftlich vervollständigt. Keine Mails, keine Anrufe, keine Fragenkataloge. So entsteht binnen kurzer Zeit ein attraktiver Fließtext.
Zudem erfährt der Leser über die vorgenommenen Korrekturen, handschriftlichen Ergänzungen und den Schreibstil viel über den Ausfüllenden. Alles in allem wirkt der Fragebogen dadurch sehr authentisch.
Dazu ein locker mit einer Büroklammer befestigtes Passbild; den Steckbrief auf einen edlen Schreibtisch gelegt. Sehr gelungen! Eine gute Idee!


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