VIER gewinnt
April 2009 | Meinung von Anja Rettmann | Neue Artikel per Mail erhaltenWider dem etablierten, doch allzu 08/15-artigen Magazin-Layout! Grafiker dieses Hochschuluniversums, zeigt eure Zähne und der Welt da draußen, dass es gestaltungstechnisch anders geht, als in monotoner Stupidität Seite für Seite in gleichem Antlitz und Licht erscheinen zu lassen. Steigt auf in neue Sphären künstlerischen Schaffens, reißt Brücken ein - und baut natürlich auch neue wieder auf! So oder so ähnlich könnte er geklungen haben - der Aufruf eines Superprofs an der Hochschule der Künste Bremen. Jut, dachten sich die angehenden Grafik-Weltverbesserer, die das Heft des Heftes “VIER” in die Hand nahmen, machen wir.
Das Magazin grafisch ansprechend zu nennen, ist fast eine Untertreibung. Allein der Blick ins Inhaltsverzeichnis führt zunächst zu skeptischer Verwunderung, der ein bewunderndes, respektzollendes und überzeugtes Durch-die-Zähne-pfeiffen folgt. Zumindest bei mir. Jaja, diese abgedrehten Künstler, leben und existieren doch sowieso in einer anderen Welt, inklusiver fremder Erdumlaufbahn - das kann man sicherlich entgegenhalten. Man kann sich indes auch einfach leger zurücklehnen, um Schick und Charme Seite für Seite zu genießen.
Für die CP-Lounge-Redaktion reicht jedenfalls ein Blick auf das als sympathisches Zahlen-Chaos verkleidete Inhaltsverzeichnis des Magazins, um das interne “So kann man das machen”-Siegertreppchen zu besteigen. Mögen Ruhm und Ehr die euren sein!



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