Schnee von gestern
November 2006 | Meinung von Sandra Simon | Neue Artikel per Mail erhalten“Es ist, was es ist”, sagte einst Erich Fried und hat damit Unrecht – zumindest im Bereich Corporate Publishing. Denn nichts muss sein, was es ist, solange Persönlichkeit im Spiel ist.
Warum deshalb mit einem schlechten Mitarbeitermagazin abfinden, wenn es besser geht?
“Clartext” ist eines der Guten. Gut insofern, da es nicht nur ausgezeichnet wurde, sondern auch besticht. Klares Design, großfomartige Fotos und hochwertiger Inhalt – persönliches Kommunikationsmittel aller Mitarbeiter eben.
Um “Seele des Unternehmens” zu werden, müssen sich Layout und Inhalt voreinander verbeugen, im Einklang sein und verschmelzen.
“Es ist unmöglich – sagt die Erfahrung” ist zu gut deutsch “Schnee von gestern”.
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“… müssen sich Layout und Inhalt voreinander verbeugen” – eine überaus gelungene Beschreibung.
Tolstoi sagte einmal in ähnlichem Zusammenhang treffend: “Ehe man Respekt genießt, muss man sich ihn verdienen. Und um ihn zu verdienen, darf man sich ihn nicht wünschen.”
Und so ist es auch – harte Arbeit, harte Anforderungen an sich selbst und seine Partner. Dann stellt sich der Erfolg von ganz allein ein…
Nichts Halbes und nichts Ganzes…
Sandra Simon schreibt bei den “Blattmachern” von ihrer enttäuschten Vorfreude auf das kürzlich von Gruner+Jahr gelaunchte Herrchen-und-Frauchen-Magazin “Dogs“. Als Hundeliebhaberin – und damit wohl d…
[…] Ich bin nach wie vor der Meinung, dass sich Layout und Content voreinander verbeugen müssen, d.h. in enger Zusammenarbeit stimmige Text-Bild-Konzepte und sich hochwertiger Inhalt in einem klaren Design wiederfindet. Doch muss der Platzhirsch deshalb seine Stellung aufgeben? […]