Wie es nicht geht
August 2008 | Meinung von Tina Neundorf | Neue Artikel per Mail erhalten
Gelbe Seiten sollen dem Suchenden beim Finden helfen. Welch Glück, dass das “flyjournal” trotz seines ersten Eindrucks nicht für diesen Zweck geschaffen wurde, denn dann würde es sowohl Suchen als auch Finden ganz schön schwer machen.
Allein das Durchblättern und Betrachten generiert sich zu einer wahren Herausforderung. Ginge es hier um die Printversion dieses Tui-Bordmagazins könnte man mich jetzt glatt für dumm abstempeln. Was sollte schließlich am Seiten- Umlegen so schwierig sein? Jetzt geht es hier aber um die erste elektronische Ausgabe dieses eigentlich ja für die Lektüre über den Wolken gedachten Journals und da scheinen die Hürden für die nutzerfreundliche Gestaltung zumindest bei Tui zu hoch zu sein.
In dem Fenster, in dem sich das “flyjournal” öffnet, ist es nämlich unmöglich sich eine Doppelseite anzuschauen ohne die Maushand zu strapazieren. Scrollt man nicht immer wieder am horizontalen und vertikalen Balken hin und her, kann man lediglich einen Blick auf Ausschnitte erhaschen, wobei auch diese ständig den Gebrauch der Lupe erfordern, um überhaupt rezipiert werden zu können.
Dass sich Tui mit diesem E-Magazin nicht unbedingt überarbeitet hat, zeigt sich auch daran, dass es den charmelosen Charakter einer abgescannten Variante des Originals besitzt. Mulitmediale Inhalte wurden - wie leider häufig bei der Übertragung des bewährten Printproduktes in die Netzwelt, schlicht vergessen. Wer spielen möchte, muss sich eben die Seiten ausdrucken, um seine Sudoku-Kästchen auszufüllen.
Daher mein Fazit: Würde dieses elektronische Kundenmagazin das allgemeine Qualitätsmanagement bei Tui widerspiegeln…
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