Briefanred an trendforum
August 2009 | Meinung von Sylvia Rassler | Neue Artikel per Mail erhaltenSehr geehrt <Firmenname>,
ich haben Ihren Brief vom 10. August erhalten und danken Ihnen sehr für dieses höchst persönliche und private Schreiben. Ich muss sagen, dass ich mich noch nie zuvor in meinem Leben von einem so individuellen Brief erkannt und angesprochen gefühlt habe, wie das Ihnen gelungen ist. Sie, liebes trendforum, haben verstanden, dass Namen heutzutage maßlos überschätzt werden. Denn mal ganz ehrlich: ob Klaus, Ricardo, Maria Felicitas oder Roswita: die Grundessenz ist einerlei. Und ist es nicht auch prinzipiell abgrundtief konservativ und konventionell, diskriminierende Anredetitel wie “Herr” oder “Frau” zu verwenden? Ich bin positiv überrascht und verblüfft, dass Sie diesem lächerlichen Trend endlich mal etwas Originelles entgegen zu setzen haben und es wagen, mit verstaubten und höchst bürokratischen Traditionen zu brechen.
In ergebungsvollster Anbetung verbleibe ich Ihnen mit <Grußformel>,
Ihr <SysError>


Publishing Lounge









Immernoch besser als Rechnungen.